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    <title>lyric gallery (Rubrik:anton wildgans)</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>evelyne w.</dc:publisher>
    <dc:creator>evelyne w.</dc:creator>
    <dc:date>2005-11-08T08:47:35Z</dc:date>
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    <title>lyric gallery</title>
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    <title>Ich bin ein Kind der Stadt</title> 
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    <description>&lt;center&gt;&lt;br&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bilder-hochladen.net/files/5em-b.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Kind der Stadt&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bilder-hochladen.net/files/5em-d.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt; Ich bin ein Kind der Stadt &lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Ich bin ein Kind der Stadt. Die Leute meinen,&lt;br /&gt;
und spotten leichthin &amp;uuml;ber unsereinen,&lt;br /&gt;
dass solch ein Stadtkind keine Heimat hat.&lt;br /&gt;
In meine Spiele rauschten freilich keine&lt;br /&gt;
W&amp;auml;lder. Da sch&amp;uuml;tterten die Pflastersteine.&lt;br /&gt;
Und bist mir doch ein Lied, du liebe Stadt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und immer noch, sooft ich dich f&amp;uuml;r lange&lt;br /&gt;
verlassen habe, ward mir seltsam bange,&lt;br /&gt;
als k&amp;ouml;nnt&apos; es ein besondrer Abschied sein;&lt;br /&gt;
und jedesmal, heimkehrend von der Reise,&lt;br /&gt;
im Zug mich n&amp;auml;hernd, &amp;uuml;berl&amp;auml;uft&apos;s mich leise,&lt;br /&gt;
seh&apos; ich im D&amp;auml;mmer deine Lichterreihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und oft im Fr&amp;uuml;hling, wenn ich einsam gehe,&lt;br /&gt;
lockt es mich heimlich raunend in die N&amp;auml;he&lt;br /&gt;
der Vorstadt, wo noch meine Schule steht.&lt;br /&gt;
Da kann es sein, dass eine Stra&amp;szlig;enkr&amp;uuml;mmung,&lt;br /&gt;
die noch wie damals ist, geweihte Stimmung&lt;br /&gt;
in mir erbl&amp;uuml;hen macht wie ein Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Laden, wo ich Heft und Feder,&lt;br /&gt;
den ersten Zirkel und das erste Leder&lt;br /&gt;
und all die neuen B&amp;uuml;cher eingekauft.&lt;br /&gt;
Die Kirche da, wo ich zum ersten Male&lt;br /&gt;
zur Beichte ging, zum heiligen Abendmahle,&lt;br /&gt;
und dort der Park, in dem ich viel gerauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lenk&apos; ich aus den trauten Dunkelheiten&lt;br /&gt;
der alten Vorstadt wieder in die breiten&lt;br /&gt;
Gassen, wo all die lauten Lichter gl&amp;uuml;h&apos;n,&lt;br /&gt;
und bin in dem Gedr&amp;ouml;hne und Geschrille&lt;br /&gt;
nur eine kleine, ausgesparte Stille,&lt;br /&gt;
in welcher alle deine G&amp;auml;rten bl&amp;uuml;h&apos;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bin der flutend namenlosen Menge,&lt;br /&gt;
die deine Stra&amp;szlig;en anf&amp;uuml;llt mit Gedr&amp;auml;nge,&lt;br /&gt;
ein P&amp;uuml;nktchen nur, um welches du nicht wei&amp;szlig;t;&lt;br /&gt;
und hab&apos; in deinem heimatlichen Kreise,&lt;br /&gt;
gleich einem fremden Gaste auf der Reise,&lt;br /&gt;
kein St&amp;uuml;ckchen Erde, das mein eigen hei&amp;szlig;t.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Anton Wildgans&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
1881-1932
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>lyria</dc:creator>
    <dc:subject>anton wildgans</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 lyria</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-13T18:09:45Z</dc:date>
  </item> 


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   <title>find</title>
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