birute rosemann

Fortleben


fortleben


Fortleben

Gesternwind raunt
unscheinbare Wiegenlieder,
an dein Ohr und vorbei,
vorbei ins Erkennen
zieht die Laune der Natur,
das Greisen.

Es zieht dich fort,
hinein –
in die nächste Strophe.
Worte ändern sich,
formen sich neu,
auch der Mund,
ist ein Anderer.

Er hält die Töne,
nur faltig,
bevor sie sich vergraben,
in lächelnde Furchen,
gewachsen -
aus Kummer, Denk und Freude.
Eine gute Mischung,
eine menschliche - liebe.

Klang legt sich von Muscheln,
auf kleinere Zungen,
glättet sich im Kindermund,
und der Schall trägt.

Melodien vergehen nicht,
wohl des Sängers Körper,
und doch bleibt er,
lebt fort -
im Sang der Nachkommenden
raunt Gesternwind Wiegenlieder.

Birute Rosemann

Die LYRIC GALLERY

Liebe Lyrik-Freunde!
Leider habe
ich in den letzten Jahren
viel zu wenig Zeit
für diese Seite gefunden.
Deshalb werde ich sie nun
"einfrieren“.
Da aber so viele schöne
Texte drauf sind,
lösche ich sie nicht,
sondern bestücke sie
nur nicht weiter.
Viel Freude beim
Immer-Wieder-Lesen!

Eure evelyne w.

Kommentare

Josef Mühlbacher...
Ich hab mich von dem Schock noch gar nicht erholt,...
Josef Mühlbacher (Gast) - 27. Okt, 18:24
auf dem kreuzweg
auf dem kreuzweg es trägt die zeit das...
lyria - 3. Apr, 10:24
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und steigt der eros aus dem weinberg und aus dem...
evelyne w. - 23. Mai, 22:53
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Ein blauer Ostergruß Die Nacht war hell Reale...
evelyne w. - 30. Mrz, 14:22
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zum ende hin will ich mich hoch strecken dir entgegen...
evelyne w. - 12. Feb, 21:32

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